Dies wird leider der letzte Blog Eintrag sein, da der Besuch bei Steffi und damit mein Urlaub ein Ende finden musste. Denn mittlerweile bin ich wieder sicher und unausgeraubt zuhause in Deutschland angekommen. Am letzten Freitag Abend waren wir bei einer Abschiedsparty von einem Kollegen von Steffi, der E&Y verlässt und zu einer anderen Firma wechselt, wo er auf einmal das doppelte verdient. Da würde ich auch über Kündigen nachdenken. Die Party war ganz chillig. Wir kamen spät, weil wir uns vorher noch ausgeruht hatten. Wir sind auch nur 2-3 Stunden geblieben und sind dann mit Taxi nach Hause.
So siehts immer aus wenn wir nach unseren Ausflügen nach Hause kommen: Lola hat aufgeräumt.
Abgewaschen, Wäsche gewaschen, Bett gemacht - alles erledigt.Am Samstag hat Steffi leider spontan eine Schulung von 9-14 Uhr reingedrückt bekommen. Ein ganztägiger Ausflug war damit dann leider gestrichen. Ich habe aber lange ausgeschlafen und habe abgewaschen und aufgeräumt, denn unsere Putzfrau Lola kommt nur von montags bis freitags. Steffi kam dann aber recht pünktlich nach Hause und wir sind dann zu einer anderen Turibus Tour auf einer Südroute in der Stadt aufgebrochen. Diese Tour ist nicht mit ganz so vielen Attraktionen gespickt wie die Tour ins Stadtzentrum. Man durchquert aber dennoch ganz nette Viertel und sieht viel von der Stadt. Universität, Olympiastadion, viele Parks und kleine Ecken.
Die Universität - nicht ganz sooo beeindruckend.Danach sind wir ins Kings Pub gegangen, unser Stammkneipe. Schnell um die Ecke, nah an unserem Appartment war es stets das Lokal der Wahl. Dort genehmigten wir uns ein paar Drinks und schauten den Anfang vom Formel1 Rennen aus Melboune, was um 0 Uhr zu mexikanischer Zeit startete. Wer uns kennt, weiß aber auch, dass es dabei nicht blieb. Wir hatten dann noch Lust zu tanzen und Sergio führte uns in einen wirklich sehr guten Club der Stadt. Zum Glück hatten wir uns schick gekleidet. Steffi trug sogar einen Rock. Dort verlebten wir einen langen, langen, sehr langen Abend bis dann irgendwann die Musik ausging. An einer Straßenecke draußen genehmigten wir uns noch einen kleinen Snack und fuhren dann nach Hause.
Etwas müde, ja, weil wir nur 2-3 Stunden schliefen, sind wir am Sonntag gegen 7:30 Uhr aufgestanden weil der nächste Programmpunkt auf dem Plan stand: Frühstück mit einem Chef von Steffi, der uns eingeladen hatte. Wir gingen ins "Starks" - einem traumhaften Restaurant mit Terrase mit tollem Ausblick. Dort quatschten wir ein wenig (alles auf deutsch - denn Paulo möchte mehr deutsch lernen) und genossen das gute Frühstück. Danach trennten sich unsere Wege. Steffi und ich wollten Räder ausleihen und am Sonntag mit dem Fahrrad durch die für Autos gesperrte Innenstadt fahren. Wir standen 30min beim Verleih an. Es passierte gar nichts - der Typ hatte so gar keinen Antrieb oder Zug. Es ging nicht vorwärts. Nachdem wir dann aber schon eine halbe Stunde warteten, eröffnete uns der Typ dass es gar nicht mehr genug Fahrräder hatte und wir keins bekommen würden. Toll! Hätte er das nicht von Anfang an sagen können? Er hat doch gesehen, dass da noch 20 Leute anstehen. Die Leute vor uns bekamen noch ein Rad...
Egal, schnell nach Hause und Planwechsel. Kurz frisch gemacht entschieden wir uns dann zum Chapultepec Park zu laufen. Dort haben wir dann unseren Abschied vorbereitet - viel gequatscht, die Sonne genossen und einfach nur von der anstrengenden Woche (Erik: nur Partys, Steffi: 12 Arbeit/Tag + Partys) erholt. Wir sind dann zeitig nach Hause weil ich noch meine Sachen packten musste. Gesagt, getan. Um 16 Uhr sind wir dann mit Taxi zum Flughafen gefahren. Eingecheckt und dann begann die schier endlose Warterei. Der Flug sah vorab sehr voll aus, kaum freie Plätze. Eine Stunde vor Abflug bekam ich aber meinen ersehnten Sitzplatz und war gesetzt für den Flug. Juhu! Ich habe mich dann von Steffi und Sergio (er, war wieder kurz zuvor dazu gestoßen - ich wollte auch ihm Tschüss sagen) verabschiedet. Oh wie traurig. Der Urlaub war wirklich toll! Super Appartment, Putzfrau inclusive und im besten Viertel der Stadt gelebt. Was will man mehr?
Steffi im Grünen. Ganz happy. Wenn man sich die 1000 schreiende Kinder wegdenkt, fast so idyllisch wie Wünsdorf.Also Familie - wir sehen uns Ostern, bis dann!








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